Montag, 22. Juni 2009

Panik

Ich bin seit nunmehr 5 Jahren ja vieles gewohnt, was das Wegorganisieren der Kinder betrifft, aber so geballt hatten wir es noch nie und bitte bitte darf jetzt keiner krank werden. Bitte!

In Stichpunkten:

Mittwochabend: Anhänger, Rad, Autositze, Hausschlüssel und Orffinstrumente zum Babysitter schaffen, Übernachtungszeug für Freitag schon zum Kigafreund bringen.

Donnerstagmorgen: Kinder zum Kiga bringen, anschließend solange Richtung Norden fahren, bis das Meer zu sehen ist, dort Proben und Trällern und zwischendrin das Auto verkaufsfertig saugen, nach Mitternacht wieder zu Hause sein. Ungefähr.

Kinder währenddessen werden nachmittags vom Kiga abgeholt, per Rad und S-Bahn zur Musikschule gebracht, vollbringen dort das langersehnte MFE-Abschlusskonzert ("Und dann müssen wir da wirklich nienienie wieder hin??? Echt nicht?" "Nein, Kind!"), per S-Bahn und Rad nach Hause gebracht, dort behütet, bekocht und betüddelt, bis ich wieder eintrudele und die Scheine auf den Tisch lege.

Freitagmorgen: Kinder zum Kiga bringen, diesmal Richtung Nordwesten, in die schönste Stadt der Welt, fahren, beim besten Autohändler der Welt das neue Auto abholen, dem alten treuen Gefährt Adieu sagen und gute Reise wünschen (Wiedersehen in Afrika?), Proben, Noten abholen, Geigenbogen kaufen, Nachbarin besuchen, irgendwann mit 120 und gaaaanz vorausschauender Fahrweise ins Exil zurückschleichen.

Kinder werden abermals vom Kiga abgeholt, feiern eine Segel-irgendwas-Party beim Kigafreund, übernachten daselbst.

*uffz*

Samstagmorgen: 9 Uhr ausgeschlafene (hoffentlich!) Kinder vom Kigafreund abholen, vorsichtshalber eine halbe Stunde eher, das neue Auto wird ja von den Rüben mit Sicherheit nicht "einfach so" hingenommen und kommentarlos bestiegen....

Richtung Westen fahren, Proben, Trällern, Kinder währenddessen von Weißnochnicht betüddeln lassen, abends Schwesterherz einsammeln und erneut mit 120 Rentnermeilen in den Osten schlurfen, Schwester beim Freund abladen und nach Hause tuckern.

Sonntagmorgen: 8.30 Uhr Kinder bei übernächstem Kigafreund übergeben, mit der S-Bahn zur Kirche fahren, Proben, Trällern, mit der S-Bahn zurück, Kinder abholen, ins Bett legen und bis zum nächsten Leben nur noch SCHLAFEN (in dem ich dann bitte Bankkauffrau werde!).

Kommentare:

madrina hat gesagt…

Ohjeh ... na, dann drück ich dir mal ganz fest die Daumen, dass alles klappt! Damit bist du mit Sicherheit Anwärterin für diesen Pokal http://bruellen.blogspot.com/2009/06/wanted-super-mum.html !
Liebe Grüße
madrina

berliner luft und ostseewelle hat gesagt…

Hui, das kommt mir irgendwie bekannt vor!
-handreich-